WundSTARK Patienten

Patienten berichtet über ihre Therapie bei WundSTARK

Unsere Patienten möchten ihre Herausforderungen und Erfolge bei der Wundheilung mit Ihnen teilen möchten. Diese persönlichen Erfahrungsberichte sollen Ihnen Mut machen und zeigen, dass Sie nicht allein sind. Jeder Heilungsweg ist einzigartig, doch der Austausch von Erlebnissen und Tipps kann wertvolle Unterstützung bieten.

Dabei erzählen unsere Patienten offen und ehrlich von ihren individuellen Erkrankungen, den Hürden, die sie überwinden mussten, und den kleinen und großen Siegen auf ihrem Weg zur Genesung. Diese Geschichten sind nicht nur ein Zeugnis von Durchhaltevermögen und Hoffnung, sondern auch ein Zeichen dafür, dass mit der richtigen Pflege und Therapie Heilung möglich ist.

Lassen Sie sich inspirieren und ermutigen. Tauchen Sie ein in die Welt der Wundversorgung und entdecken Sie, wie andere Patienten ihre Herausforderungen gemeistert haben. Gemeinsam können wir ein Netzwerk der Zuversicht und Solidarität aufbauen, das Ihnen hilft, gestärkt und zuversichtlich Ihren eigenen Heilungsweg zu gehen.

Chronisches Venenleiden (Veneninsuffizienz) und dadurch bedingte sogenannte offene Beine (Ulcus cruris venosum)

Wir möchten heute eine inspirierende Geschichte aus unserem Wundzentrum mit dir teilen. Werner de Bruyn kam im November 2023 als Patient mit einem chronischen Venenleiden (Veneninsuffizienz) und dadurch bedingten sogenannten offenen Beinen (Ulcus cruris venosum) zu uns. Zudem wies er deutliche Lymphödeme in beiden Beinen auf. Über 5 Monate hat unser engagiertes Team ihn intensiv behandelt und unterstützt. Unter anderem mit Wunddistanzgittern und antibakteriellen Auflagen. Auch eine Kompressionstherapie zur Entstauung mit einem Systemkompressionssystem wurde gemeinsam mit unserer Physiotherapie LettsFit durchgeführt. Die Therapeuten führten ebenso eine manuelle Lymphdrainage durch. Im weiteren Verlauf hat er Verbandsschuhe erhalten und konnte anschließend zur Erhaltungstherapie mit flachgestrickten, individuell angepassten Kompressionsstrümpfen inklusive Ulcusunterstrumpf versorgt werden.

Wir freuen uns, dass dank der hervorragenden Arbeit aller Beteiligten die Wunden von Werner de Bruyn vollständig verheilt sind! Heute geht er weiterhin zur Lymphdrainage zur Physiotherapie LettsFit.

Wir möchten ihm alles Gute und weiterhin beste Gesundheit wünschen. Seine Geschichte ist ein wunderbares Beispiel für den Mut, die Entschlossenheit und die Heilkraft, die in uns allen steckt.

Wundheilstörung nach einer Operation

Wundversorgung Patientin Offene Wunde

Wundheilungsstörungen sind komplexe medizinische Herausforderungen. Es ist auch nicht immer ganz einfach, über die Erkrankung und die Therapie zu sprechen. Daher sind wir sehr dankbar, dass Frau Danuta Rodasik uns einen Einblick in ihren persönlichen Kampf mit dieser Situation gegeben hat.

Um die Zusammenhänge und die Therapie besser zu verstehen, haben wir zu dem Gespräch auch ihre Therapeutin Daniela Koppermann eingeladen. Wir danken unserer Patientin und ihrer Therapeutin dafür, dass sie bereit sind, ihre Erfahrungen und Expertise zu teilen.

Wundversorgung

Frau Rodasik, welche Beschwerden haben Sie?

Danuta Rodasik: Ich hatte einen Darmdurchbruch mit einer Sepsis. Daraufhin wurde mir für eine Zeit zur Entlastung des Darms ein Stoma angelegt. Nachdem dieser künstliche Darmausgang zurück verlegt wurde, bekam ich an dieser Stelle am Bauch eine Wundheilungsstörung.

Wie sind Sie dann zu WundSTARK gekommen?

Danuta Rodasik: Durch meinen Hausarzt Stefan Arens. Er hat mir Wundstark bezüglich der Wundversorgung empfohlen.

Wie lange sind Sie nun schon hier bei WundSTARK in der Versorgung?

Danuta Rodasik: Seit September, also etwas mehr als 4 Monate nach der Operation.

Wir läuft nun die Behandlung von WundSTARK?

Daniela Koppermann: Nach der Operation ist ein sogenannter Platzbauch entstanden. Das ist eine Wundheilungsstörung. Als wir Frau Rodasik kennengelernt haben, war diese Wunde zusätzlich auch noch stark infiziert. Zunächst haben wir mit anti-invektiven Materialien gearbeitet, denn die Entzündung musste schnell raus und die Belege mussten runter. Nachdem das geschafft war, hat sich die Wunde bis heute, über die Therapie mit einem Polyurethan-Schaumverband, deutlich verkleinert.

Also hat die Therapie sehr gut geholfen! Wie oft mussten Sie dafür hierherkommen?

Danuta Rodasik: Ich war zweimal die Woche hier.

Muss die Patientin künftig immer wieder herkommen?

Daniela Koppermann: Nein, es ist eine Wunde die komplett abheilen und sich verschließen wird. Frau Rodasik hat eine Bandage aus dem Sanitätshaus bekommen, damit das Narbengewebe elastisch wird. Wenn die Wunde dann komplett abgeheilt ist muss sie Narbenpflege betreiben, damit das Ganze nicht verhärtet. Natürlich werden wir sie aber dahingehend bis zum Abschluss beraten.